Monatsarchiv für Dezember 2020

NEANDERARTgroup wünscht euch einen guten Start ins neue Jahr…

31. Dezember 2020

Der letzte Tag im alten Jahr ist angebrochen. Es war ein Jahr wie wir es alle nicht vorausgesehen haben. Ein Virus zeigte uns die Grenzen auf und weltweit hatte er seine Spuren hinterlassen.
Für uns Künstler war es dadurch auch kein leichtes Jahr. Ausstellungen und geplanten Events mussten abgesagt werden. Viele Künstler und Kulturbetreiber mussten finanzielle Hilfe anfordern oder verloren ihre Arbeit oder ihr Atelier. Trotzdem haben wir uns nicht aus den Augen verloren und geholfen wo wir helfen konnten.
Wir wünschen euch allen und unseren kunstinteressierten Freunden einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt optimistisch und gesund…

Das Beste zuletzt…3. Platz beim Heimatpreis 2020

18. Dezember 2020

Die NEANDERARTgroup freut sich über den 3. Platz beim Heimatpreis 2020. Eine unabhängige Jury um Bürgermeister Christoph Schultz wählte den Skulpturenweg an der Düssel aus. Bei der letzten Ratsitzungen nahm das Orgateam der NEANDERARTgroup den Preis dankbar entgegen.
Wir möchten uns bei allen Unterstützern und Sponsoren für die Ehrung sehr herzlich bedanken. Wir freuen uns, das in diesem schwierigen Jahr auch ein Kunstprojekt geehrt wurde, stellvertretend für die von Corona betroffene Kunst- und Kulturszene…

Die Zwölfte Skulptur findet ihren Platz am Düsselufer

18. Dezember 2020

,,Aus Geschichte lernen” lautet der Name der 12. Skulptur von Bianca Schulz. Als einzige Künstlerin hat sie sich der Aufgabe gestellt ihren Beitrag zum Skulpturenweg an der Düssel zu leisten und das war gleichzeitig eine Premiere. Noch nie hatte sie mit Stahl gearbeitet und einer einer solchen Größe. Unterstützt wurde sie dabei von Frank Hanke Metallbau, der den fast 3 Meter hohen Zollstock geschweißt hat.
Davor leuchtet ein roter Felsen, der mit Höhlenmalerei übersät ist und einem aus Ton gegossenen Fußabdruck. Das Maßband zeigt den Beginn der Steinzeit bis hin in die Zukunft, dazwischen Stationen der Funde im Neanderthal.
Der Titel macht sicherlich nachdenklich, trifft aber genau den Zeitgeist und ist immer wieder aktuell.

2020 abgehakt, wir schauen auf das neue Jahr 2021

7. Dezember 2020

Auch für die NEANDERARTgroup war es in diesem Jahr sicherlich nicht einfach. So wie viele Kunst- und Kulturvereine gab es viele Absagen von bereits geplanten Veranstaltungen und Ausstellungen. Trotzdem kann das Orgateam auch positives verzeichnen. So konnten sie zum Beispiel mit Hilfe von Marco Holzheier und anderen namhaften Sprayern den Bahnhof in Alt-Erkrath künstlerisch gestalten. Auch die Midsommerart und die ART in the Park zogen kunstinteressiertes Publikum an. Bei der letztlich genannten Veransatltng sogar mit knapp über 250 Besuchern ein neuer Höchstand seit dem Start vor 11 Jahren.

Für 2021 hat die NEANDERARTgroup ihren Terminkalender bereits gut gefüllt. Zum einen werden Ausstellungen die in diesem Jahr ausgefallen sind nachgeholt, aber auch neue Ideen versucht umzusetzten. Derzeit steht man in Verhandlungen mit einer kostenfreien Ausstellungslokation in Düsseldorf-Mitte. Dort können die Mitglieder, sowie interessierte Künstler für jeweils 4 Wochen ihre Kunst präsentieren. In Erkrath bleibt es bei der Caritas Begegnungsstätte, der Midsommerart und der ART in the Park. Ob zu den Theaterstücken wieder im Foyer der Stadthalle die Quickart stattfinden kann, muss abgewartet werden. Auch hat Ralf Buchholz der Stadt Erkrath weitere Ideen zur Verschönerung des Stadtbildes eingereicht. So könnte zum Beispiel auch die Unterführung auf der Schlüterstraße einen neuen Anstrich gebrauchen und man hat die rechte Plattform neben dem Standesamt noch einmal zur künstlerischen Gestaltung mit Liebesschloßgitter angeführt.
Weitere Stationen 2021 werden Wuppertal, Moechengladbach und das Ballhaus im Nordpark sein.

Die Mitgliederstärke wurde leicht angehoben. Eine Künstlerin verlässt die Gruppe, allerdings bereichern mit Gabriele Weide, Melanie Joosten und Benjamin Manderla frisches, kreatives Blut die NEANDERARTgroup.

Am 23. Januar 2021 startet die neue Kunstsaison erst einmal mit der Pflanzung eines Eichenbäumchen zur Erinnerung an 100 Jahre Joseph Beuys.